Mandatsbedingungen

 

1. Für den Umfang der zu erbringenden Leistungen ist der erteilte Auftrag maßgebend. Zur Einlegung von Rechtsmitteln und Rechtsbehelfen aller Art ist der Beauftragte nur dann verpflichtet, wenn er einen darauf gerichteten Auftrag erhalten und angenommen hat.

2. Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei mündlichen oder fernmündlichen Auskünften und Erklärungen von erheblicher rechtlicher oder wirtschaftlicher Bedeutung eine schriftliche Bestätigung zu verlangen. Andernfalls kann er sich auf die Verbindlichkeit der Auskunft oder Erklärung nicht berufen.

3. Die Haftung des Beauftragten gegenüber dem Auftraggeber aus dem Mandatsverhältnis beschränkt sich bei einfacher Fahrlässigkeit für jeden einzelnen Schadensfall auf € 250.000,00 (zweihundertfünfzigtausend Euro), wenn insoweit Versicherungsschutz besteht. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für Schadensersatzansprüche Dritter aus dem Mandatsverhältnis.
Als einzelner Schadensfall ist die Summe der Schadensersatzansprüche aller Anspruchsberechtigten aus ein und derselben Handlung zu verstehen oder die Summe der Ansprüche, die von demselben Berechtigten aus verschiedenen Handlungen in rechtlichem Zusammenhang geltend gemacht werden. Die Haftung bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ist nicht beschränkt.

4. Die Vergütung des Beauftragten richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dessen Vergütungsverzeichnis, wenn nicht über die Vergütung eine gesonderte Vereinbarung getroffen wird. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die zu erhebenden anwaltlichen Gebühren aus dem Gegenstandswert des erteilten Auftrages errechnen.
Der Beauftragte kann angemessene Kostenvorschüsse verlangen. Reisekosten, Telefon, Telefax, Fotokopien, Kosten für die Einschaltung externer Datenbanken und Mehrwertsteuer auf alle Gebühren, Vergütungen und Kosten werden zusätzlich berechnet.

5. Kostenerstattungsansprüche des Auftraggebers werden an den Beauftragten hiermit mit der Ermächtigung abgetreten, die Abtretung im Namen des Auftraggebers dem Zahlungspflichtigen mitzuteilen.

6. Soweit nicht gesetzlich eine kürzere Verjährungsfrist gilt, verjähren die Ansprüche gegen die Beauftragten drei Jahre nach der Beendigung des Auftrags.
Der Auftrag gilt spätestens mit der Übersendung der letzten Vergütungsberechnung als beendet.

7. Die Verpflichtung des Beauftragten zur Aufbewahrung und Herausgabe von Handakten erlischt drei Jahre nach der Beendigung des Auftrags.

8. Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und dem Beauftragten unterliegen ausschließlich deutschem Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis ist Schongau.

Kontakt und Terminvereinbarung

Anschrift

Rechtsanwalt Ratajczak
Weinstraße 10
86956 Schongau

 

Telefon

08861 690 63 53

 

E-Mail

kanzlei@ra-br.de


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